Knusperbrötchen vom Ploetzblog

Endlich habe ich mal Ordnung in meine lange Liste an Rezepten vom Ploetzblog, vom Brotdoc und von Ketex gebracht. Nun ist alles klar in Prioritätenunterteilt, sodass diese nach und nach gebacken werden.

Als erstes und wichtigstes Rezept für mich, standen die Knusperbrötchen vom Ploetzblog ganz oben. Wie auch schon beim Poalbürgerbrot vom Brotdoc wird hier mit einem alten Teig, also einem Pâte fermentée, gearbeitet. Dadurch erhalten die Brötchen einen unverwechselbaren leckeren Geschmack. Schon direkt nach dem ersten Versuch sind die Knusperbrötchen auf meiner Lieblingsliste ganz weit nach oben gewandert. Sehr zu empfehlen!

Der Teig ist gut zu verarbeiten und die Brötchen sind gut aufgegangen. Das nächste Mal werde ich allerdings versuchen den Schnitt anders zu setzen, da die Brötchen für meinen Geschmack nicht an den richtigen Stellen aufgerissen sind. Dennoch ist das Ergebnis schon ganz ansehnlich.

Vinschgerl vom Ploetzblog

Neben dem Lichtkornroggenvollkornmehl gab es auch Schabzigerklee im Bio-Supermarkt. Dabei handelt es sich um ein relativ altes Brotgewürz, durch welches die Backwaren einen besonderen Geschmack erhalten. Es riecht für mich nach Maggi, schmeckt aber deutlich anders und gibt dem Teig eine angenehme Würze.

Auch in die Vinschgerl vom Ploetzblog soll Schabzigerklee, weswegen ich diese direkt gebacken habe. Insgesamt sind die Brötchen wunderbar aufgegangen und haben einen sehr leckeren Geschmack. Durch den Klee etwas würziger und einfach besonders. Der Teig ist leider wahnsinnig weich und klebrig. Das Formen der Brötchen erfordert einiges an Geduld. Viel Erfahrung hilft sicherlich, also heißt es weiter üben.

Lichtkornroggenbrötchen vom Ploetzblog

Vom Plötzblog gibt es immer spannende und neue Rezepte. Vor ein paar Wochen bin ich auf das Rezept für Lichtkornroggenbrötchen aufmerksam geworden. Bei Lichtkornroggen handelt es sich um eine neue Roggenart, welche durch natürlich Kreuzung hergestellt wurde und womit milderer sowie lockerer Teige möglich werden. Wie der Zufall es will, gab es im lokalen Bio-Supermarkt das Lichtkornroggenvollkornmehl. Ich habe direkt zugeschlagen und mich an die Brötchen gewagt.

Leider habe ich sie etwas zu klein und dünn gemacht (dank typischen Brötchengewicht von 80g/Stück). Die meisten Brötchen sind dennoch wunderschön aufgerissen und von innen angenehm locker. Definitiv ein Kandidat zum Nachbacken, da der Aufwand sehr gering ist. Ein explizites Formen oder Schleifen der Brötchen ist nicht erforderlich, sodass die Brötchen einfach nach der Stockgare abgerissen werden und direkt in den Backofen kommen.

Poalbürgerbrot vom Brotdoc

Da ich großer Fan von Bauernbroten bin, habe ich mal das Poalbürgerbrot vom Brotdoc ausprobiert. Spannend bei der Herstellung ist sicherlich der Pâte fermentée (also alter Teig), was ich so bei bisher keinem Brot Rezept hatte (höchstens ein Tag alten Teig).

Da es mir so gut gefallen hat und der Aufwand relativ niedrig ist, habe ich es das Wochenende drauf bereits ein zweites Mal gebacken. Damit es zumindest in der Form etwas Variation gibt, habe ich den geriffelten Gärkorb genommen. Welches nun schöner ist, weiß ich nicht genau. Ich finde mir sind beide ganz gut gelungen.

Fehler in der Form oder Krume sind mir keine aufgefallen. Das Brot schmeckt sehr lecker und hat eine leicht deftige Note. So wie vom Brotdoc beschrieben, nicht zu deftig, aber auch nicht zu mild. Definitiv ein Favorit unter den Bauernbrotrezepten.

Fluffige Schnittbrötchen vom Brotdoc

Bereits vor einiger Zeit bin ich auf die fluffigen Schnittbrötchen vom brotdoc gestoßen. Ich war direkt neugierig und habe das Rezept vor einigen Wochen endlich mal gebacken. Nach dem ersten Geschmackstest war klar, dass diese Brötchen von nun an öfters als Wochenendbrötchen gebacken werden. Im Gegensatz zu den Brötchen aus den diversen „Bäckereien“ haben diese Brötchen deutlich mehr Aroma und auch Inhalt.

Ich backe sie ohne Weizenmalzmehl, ohne Lecithin und mit normaler Frischhefe. Sie gehen aber auch nicht so stark auf wie beim brotdoc. Auch den Glanz habe ich nach diversen Experimenten nicht hinbekommen. Normale Speisestärke ist dafür einfach nicht geeignet, egal in welcher Form. Kartoffelstärke oder Bäckerstärke hatte ich bisher noch nicht zur Hand. Aber der Glanz ist ja auch rein für die Optik. Generell verzichte ich lieber auf die Zusatzstoffe und habe dafür „Bio-Brötchen“. Wenn man das so nennen möchte.

Die nachfolgenden Bilder sind nicht meine schönsten Schnittbrötchen, aber bei der Fuhre habe ich mal an die Fotos gedacht. Vielleicht reiche ich mal Bilder von den schöneren Exemplaren nach, wenn ich daran denke.

Rundbrot aus dem Brotbackbuch

Nachdem am Wochenende nicht die notwendigen Zutaten da waren, habe ich einmal im Schrank geschaut, was verarbeitet werden sollte. Im Brotbackbuch habe ich daraufhin ein schönes Rezept gefunden, um auch mal wieder etwas Dinkelmehl und Weizenmehl 1050 zu verbrauchen.

Es handelt sich dabei um das Rundbrot und aufgrund des Namens habe ich mich entschieden es auch wirklich in der runden Form zu backen. Ansonsten bin ich ja eher ein Fan des länglichen Brotlaibs. Unabhängig davon ist das Brot auf Anhieb gelungen und ich habe keine Fehler oder Schönheitsfehler zu bemängeln.

Der Geschmack ist dank Dinkelmehl mal etwas anders als ein reines Weizenbrot. Die gleichmäßige, mittel-große Porung der Krume macht es unheimlich lecker. Definitiv auch ein Kandidat für ein Alltagsbrot, da auch die Zubereitung sehr einfach ist.

Verfügbarkeit des Logbuches

Das Back Logbuch war die letzte Woche nicht erreichbar. Es gab einen kleinen Zwischenfall auf dem Server von meinem Hosting-Anbieter.

Nun ist aber alles wieder behoben und das Logbuch verfügbar. Ein paar Rezepte habe ich in den letzten Wochen tatsächlich vergessen zu protokollieren. Dies wird, so gut es geht, bald möglichst nachgeholt.